„Bisher war es gar nicht so einfach, eine Personalisierung wirtschaftlich in ein Produkt zu integrieren“, weiß Geschäftsführer Sven Saile aus eigener Erfahrung. „Aufgrund der produktionsspezifischen Vorgaben konnte nicht auf jeder beliebigen Seite personalisiert werden. Diese Einschränkungen sind durch die zweiseitige Personalisierung im ELLER web finishing nun durchbrochen.“
Bereits seit Anfang 2006 setzt ELLER für Adressierungen erfolgreich das UV-Inkjet Verfahren ein, bisher allerdings ausschließlich im offline Finishing. Dazu war es für eine zweiseitige Adressierung notwendig, den Bogen in der Falzmaschine aufwändig einzeln zu wenden.
Das ist jetzt im web finishing wesentlich einfacher. Hier kann die Bahn über ein
„Stangendeck“ gewendet werden, ohne dass Produktivität und Qualität eingeschränkt werden (s. Grafik).
UV-Inkjet-Adressierungen haben gegenüber den herkömmlichen Inkjet-Verfahren
mit Wachstinte große Vorteile. Sie sind schnell trocknend, verschmieren nicht und sind absolut kratzfest. Außerdem können mehrere Druckköpfe nebeneinander montiert (gestiched) werden. Die maximale Druckbreite liegt
im web finishing bei zwei Köpfen pro Seite. Ein Kopf kann bis zu sechs Zentimeter breit drucken, also ergeben sich bis zu zwölf Zentimeter pro Bahnseite.
Bei Frage zur beidseitigen Adressierung im ELLER web finishing wenden Sie sich